Rust, 17. 6. 2026
Der GRÜNE Landtagsklub Burgenland hat sich Anfang dieser Woche zu einer zweitägigen Klausur in Rust getroffen. Im Mittelpunkt standen die politische Schwerpunktsetzung für die kommenden Monate, eine geplante Sommertour durch alle Bezirke, Fragen der Dorfentwicklung sowie die Versorgung von Menschen mit ME/CFS.

„Zwei Tage Klausur heißt: raus aus der Hektik des Alltags, rein in die gemeinsame Arbeit an unserem politischen Fahrplan. Wir haben geschärft, wofür wir stehen, welche Ziele wir verfolgen und wie wir das Burgenland in den kommenden Jahren noch konkreter mitgestalten wollen“, sagt die GRÜNE Klubobfrau Margit Paul-Kientzl.
Ein wichtiger Schwerpunkt war die Vorbereitung der Sommertour. „Im Juli planen wir eine Tour durch alle Bezirke des Burgenlands. Dafür wurde nochmals über konkrete Schwerpunkte beraten“, verrät Landtagsabgeordneter Philip Juranich. Ziel sei es, mit möglichst vielen Burgenländer:innen ins Gespräch zu kommen, konkrete Anliegen zu sammeln und diese in die GRÜNE Landtagsarbeit einfließen zu lassen. „Politik heißt, gute Rahmenbedingungen für das Zusammenleben der Menschen zu schaffen. Der erste Schritt dazu ist der Austausch und das Zuhören direkt vor Ort“, so Juranich.
Ein weiterer Fokus der Klausur war die Dorfentwicklung. Die GRÜNEN Burgenland beschäftigten sich intensiv damit, wie Gemeinden als lebendige Orte für alle Generationen gestärkt werden können. Mit der von Landeshauptmann-Stellvertreterin Anja Haider-Wallner vorgestellten Dorfentwicklungsstrategie 2026 bündelt das Land Burgenland Förderung, Beratung und Beteiligung erstmals in einem gemeinsamen Paket. Auf diesem Meilenstein will der GRÜNE Landtagsklub aufbauen und die Maßnahmen gemeinsam mit den Gemeinden weiter mit Leben füllen.
Auch die Versorgung von Menschen mit ME/CFS war Thema der Klausur. „Wir haben uns damit beschäftigt, wie wir die Versorgungsstrukturen für Menschen mit ME/CFS verbessern können. Es braucht eine umfassende Betrachtung dieser Krankheit – von der medizinischen Versorgung bis hin zu Pflege, Betreuung und sozialer Absicherung. Österreichweit gibt es hier viel aufzuholen. Im Burgenland nehmen wir diese schwere Erkrankung sehr ernst und wollen konkrete Verbesserungen schaffen – etwa mit der Einrichtung einer spezialisierten Anlaufstelle“, betont Paul-Kientzl.
Da die GRÜNEN Burgenland ihre politische Arbeit eng zwischen Landtagsklub, Partei und Regierungsbüro abstimmen, nahmen am zweiten Tag der Klub-Klausur in Rust auch Vertreter:innen der Partei und des Regierungsbüros teil. Ziel ist es, die gemeinsamen Vorhaben durch alle Ebenen hindurch gut zu koordinieren und die politische Arbeit für die kommenden Monate klar auszurichten, heißt es vonseiten des Landtagsklubs.


